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G3

Bau- und Leistungsbeschreibung 

für ein Mehrfamilien-Niedrigenergiehaus

in der Goethestraße Erfurt



1.0. Vorbemerkungen / Allgemeines

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um den Neubau eines Gebäudes mit 14 Wohneinheiten und 1 Gewerbeeinheit die eventuell einen Imbiss beinhaltet und einer Tiefgarage im Süden der Landeshauptstadt Erfurt. Das Gebäude ist der letzte Abschnitt einer dem Wohnen gewidmeten Neubebauung im Quartier zwischen Goethe Straße und Heinrich Mann Straße in Erfurt.

1.0.1 Allgemeines

Das Gebäude wird barrierefrei errichtet und die Kriterien eines Stand 2011, erfüllen.

 Zielsetzung ist, die Nebenkosten in den Geschossen (H = ca. 2,65 m) durch optimierte Energie- und Ressourcennutzung möglichst niedrig zu halten. Das Gebäude wird mittels einer Wärmepumpenheizung geheizt. Diese bezieht ihre Wärme aus Erdwärmesonden, welche unter der Bodenplatte liegen. Das Gebäude wird überwiegend als Wohnhaus mit 14 großzügigen und energieeffizienten Eigentumswohnungen und einer Gewerbeeinheiten gebaut. Das Gebäude erhält vier Maisonette Penthäuser welche in dieser Beschreibung nur teilweise beschrieben werden. Die Penthäuser werden mit den Kunden gesondert verhandelt. Jede Wohnung erhält einen verglasten Balkon (z.B. System Lumon, mit einer verschiebbaren Verglasung), den Penthäusern wird durch Vorgabe des Architekten die Vorrichtung für die Errichtung von Pergolen geschaffen. Im Kellerbereich werden Abstellkeller für die Wohnungen geschaffen. Die Größe, genaue Lage und Anzahl der Kellerräume ergibt sich aus dem Kellergeschoßgrundriss. Stellplätze für Wohnungseigentümer befinden sich unter dem Gebäude. Mit dem Aufzug gelangt man bequem von der Tiefgarage bis in die zweite Ebene der Penthäuser. Die Freiflächen vor dem Gebäude werden anteilig den Gartengeschosswohnungen, bzw. der Gewerbeeinheit als Sondernutzungsrecht zugewiesen.

1.0.2 Bauausführung

 Die Bauausführung erfolgt auf Grundlage der einschlägigen Vorschriften und gesetzlichen Bedingungen. Der Verkäufer behält sich Änderungen zur Bau- und Leistungsbeschreibung vor, sollten sich diese auf Grund technischer Erfordernisse, der Weiterentwicklung von Produkten oder behördlicher Auflagen ergeben. Alle Architekten- und Fachingenieurleistungen zur schlüsselfertigen Erstellung der Baumaßnahme sind enthalten. Ebenso die Kosten für die vollständige innere und äußere Erschließung. Die in den Prospekt- oder Bauplänen dargestellten Möbel und Pflanzen stellen Vorschläge des Architekten dar, sind nicht Bestandteil dieser Baubeschreibung und nicht im Preis enthalten. Sonderwünsche sind nach Absprache mit dem Bauträger grundsätzlich möglich, sofern sie bautechnisch ausführbar sind, keine Beeinträchtigungen der Nachbarwohnungen, der äußeren Gestaltung oder der Nutzung der Wohnung entstehen und die Änderungen baugenehmigungsfrei sind. Ferner darf der Sonderwunsch den allgemeinen Baufortschritt nicht behindern. Die Baubeschreibung ist allgemein gehalten. Es bleibt dem Bauträger vorbehalten Bauänderungen vorzunehmen, soweit damit keine Wertminderungen verbunden sind. Die Bauausführung bzw. die Maße können geringfügig von den Zeichnungen abweichen. Maße für Einrichtungen, z.B. Einbauküche, sind aus diesem Grunde am Bau zu nehmen, nachdem der Innenputz fertig gestellt ist.

 Aus Sicherheitsgründen kann die Baustelle nur nach Abstimmung und gemeinsam mit dem Bauleiter betreten werden.

2.0. Baubeschreibung

2.1. Rohbau

2.2. Gründung/Fundamente

Die Gründung des Gebäudes und der Tiefgarage erfolgt nach den statischen Erfordernissen.

 2.2.1 Stahlbeton und Mauerwerk

 Die tragende Konstruktion des Gebäudes wird in Verbindung zwischen Stahlbetonbauweise und Mauerwerkbau errichtet.

Das Treppenhaus wird entsprechend den Forderungen der Landesbauordnung errichtet.

Alle tragenden Wände werden nach den statischen Erfordernissen entweder im Keller als Betonkonstruktion oder aus Mauerwerk in Porenbeton, bzw. Kalksandstein in den Obergeschossen hergestellt. Die Außenwände werden ab Erdgeschoss in Porenbeton ausgeführt. Die Wände der Tiefgarage werden aus Kalksandstein, alternativ in Beton - oberflächenfertig - ausgeführt.

Die Wände werden auf den erdberührten Flächen mit einer Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser, laut DIN 18145, versehen.

2.2.2. Zimmererarbeiten

Das Dach des Gebäudes wird nach den Vorgaben der Statik komplett aus Holz hergestellt.

Alle Holzbauteile werden entsprechend den Erfordernissen mit Holzschutz nach DIN behandelt.

Es werden Lüftungs- und Rauchabzugsöffnungen, bzw. ein Dachausstieg kombiniert mit Rauchabzug im Treppenhauskopf installiert.

2.2.3. Grundleitungen

Die Grundleitungen des Hauses werden entsprechend der Entwässerungsplanung ausgeführt. Die Anbindung der Grundleitungen an den öffentlichen Kanal wird gemäß den Forderungen des Entwässerungsbetriebes der Stadt Erfurt ausgeführt.

2.3. Dach und Fassade

2.3.1. Dacheindeckung

Das Dach oberhalb der vierten Etage wird als extensiv begrüntes Flachdach ausgeführt und erhält eine umlaufende Attika.

Das Flachdach der Penthouses erhält eine Flachdachabdichtung. Alle Dachrinnen und Fallrohre werden mit Titanzinkblech ausgeführt.

2.3.2. Fassade

Die Fassade erhält eine Putzoberfläche auf der gemäß für ein erforderlichen Wärmedämmung.

Dabei werden die Putzflächen mit einem Edelputz Körnung 2-3 mm ausgeführt.

Der Spritzwassersockel erhält einen zur Fassade passenden Sockelputz. Die Farbgestaltung erfolgt durch den Architekten, gegebenenfalls nach Vorgaben des Bauordnungsamtes.

2.3.3. Fenster und Außentüren

Wohnungseingangstüren werden aus Holz in der notwendigen Klimaklasse, dreifach verriegelt mit Türspion. Die Fensteranlagen sind komplett als Kunststoffenster vorgesehen. Sie erhalten eine Isolierverglasung mit einem nach Wärmeschutznachweis geforderten U-Wert. Die Balkontüren werden raumseitig mit geringer Schwelle ausgeführt. Die Fenster und Balkontüren in Wohnräumen erhalten elektrisch gesteuerte Aufsatzrollos.

Die Farbgestaltung erfolgt durch den Architekten, gegebenenfalls nach Vorgaben des Bauordnungsamtes.

2.3.4. Außenfensterbänke

Als Außenfensterbänke werden Aluminiumfensterbänke im Farbton EV 1 (Aluminium Natur) verwendet. Die Bleche werden seitlich aufgekantet und dicht angeschlossen. Sie erhalten eine Tropfkante.

2.3.5. Balkone und Terrassen, Kellerraum

Jede Wohnung ab dem ersten Obergeschoss erhält einen verglasten Balkon (z.B. System Lumon, mit einer verschiebbaren Verglasung), die Wohnungen des Erdgeschosses und Penthouse erhalten Terrassen.

Jede Wohnung erhält einen Abstellraum im Keller. Die Abtrennung der Keller erfolgt mit Mauerwerk, bzw. mit einem Leichtbautrennwandsystem.

3.0. Ausbau

3.1.               Allgemein

Sollten andere Materialien oder Bauteile eingebaut werden und ergibt sich daraus eine Preisreduzierung / Gutschrift, so erfolgt erst ab einem Betrag von 350,00 € je Gewerk eine Verrechnung

3.2.               Putzarbeiten

Alle Außenwände- und gemauerten Innenwände ab dem EG erhalten einen Innenwandputz als Gipsmaschinenputz.

3.3 Nichttragende Innenwände

Alle nichttragenden Innenwände werden in Trockenbaukonstruktion, doppelt beplankt, hergestellt.

3.4 Fliesenlegerarbeiten

Folgende Räume in den Wohnungen werden gefliest:

Abstellraum / Diele: Bodenfliesen

Bad und WC: Bodenfliesen, Wandfliesen ca. 1,5 m hoch,

im Spritzwasserbereich ca. 2,0 m hoch, mit umlaufender

Bordüre nach Mustervorlage des Bauträgers

Küche: Bodenfliesen, Fliesenspiegel über Arbeitsbereich ca. 3,5 m²

Es werden Fliesen zum Bruttolistenpreis von 30,00€/m² für Bodenfliesen, und 25,00€/m² für Wandfliesen eingesetzt.

Die Verlegung der Fliesen erfolgt im geraden Verband.

3.5 Bodenbeläge

Alle nicht gefliesten Böden in den Wohnungen erhalten ein Zweischichtparkett zum Bruttolistenpreis von 25,00€/m2. Die Verlegung erfolgt im geraden Verband, Deckmaterial Buche oder Eiche (nach Bemusterungsvorlage).

3.6 Natursteinarbeiten

Alle Innenfensterbänke werden in Jura-Marmor, Farbton Gelb bzw. nach Vorgabe des Architekten ausgeführt. Balkon- und Terrassentüren erhalten außen eine Granitfensterbank. Bodentiefe Fenster erhalten innen keine Fensterbank.

Die Treppenstufen, sowie die Podeste der Treppe werden mit Platten aus Naturstein belegt.

3.7 Malerarbeiten

Die Wohnungen werden mit Raufasertapete, mittlerer Körnung an Decken und Wänden tapeziert. Auf die Raufasertapete wird ein wischbeständiger Dispersionsfarbanstrich in weiß oder hell getönt aufgetragen. Alternativ besteht die Möglichkeit - ohne Mehrpreis - die Wände und Decken auf einem Vlies direkt in Pastelltönen gestrichen zu bekommen.

Die Wände und Decken des Treppenhauses und der Tiefgarage erhalten einen wischfesten Anstrich mit Dispersionsfarbe.

Farbgebung in den Gemeinschaftsbereichen erfolgt nach Vorgabe des Architekten.

3.8 Schlosserarbeiten

Im Treppenhaus wird ein Stahlgeländer eingebaut. Der Handlauf des Geländers besteht aus rundem Edelstahlrohr. Das Geländer wird gemäß Farbkonzept: Treppenhaus mit einem Alkydharzfarbsystem (o. glw.) beschichtet.

3.9 Innentüren

Die Wohnungseingangstüren werden als Vollspanplatte mit einer farblichen Beschichtung passend zum Farbkonzept Treppenhaus, ausgeführt.

Die Oberfläche der Wohnungsinnentüren werden wie die der WE-Türen ausgebildet, wobei die Türblätter mit Röhrenspaneinlagen realisiert werden.

Alle Beschläge der Wohnungsinnentüren und der Wohnungseingangstüren sind Beschläge die entsprechend der Bemusterung durch den Architekten des Bauträgers vorgesehen.

Innentürbeschläge werden in Edelstahl gebürstet ausgeführt (Rosettengarnitur, Bruttolistenpreis 25,00 €/Stck.)

3.10 Schließanlage

Das Haus wird mit einer Schließanlage ausgerüstet, wozu jeder Eigentümer 3 Schlüssel erhält. Mit diesen Schlüsseln sind die jeweilige Wohnungseingangstür, allgemeine Türen wie Hauseingang, Keller sowie das Tor der Tiefgarage schließbar.

3.11 Briefkastenanlage

Das Haus erhält eine Briefkastenanlage, in der für jede Wohnung ein Briefkasten zur Verfügung steht.

Die Briefkastenanlage wird mit der Klingel- und Wechselsprechanlage kombiniert.

4.0. Gebäudetechnik

4.1. Heizung

4.1.1 Wärmeversorgungsanlagen

4.1.1.1 Wärmeerzeugungsanlagen

Die Wärmeversorgung und Trinkwassererwärmung wird über eine Sole-Wärmepumpenanlage abgesichert.

Das nachhaltige Energiekonzept wird durch eine solarunterstützte Warmwasserbereitungsanlage abgerundet. Die solaren Gewinne der ca. 30 m² Solarthermieanlage fahren in erster Linie in den Pufferspeicher. Über ein Umschaltventil wird bei solarem Überschuss auch der Heizungsspeicher aufgeladen.

Da die Solarkollektoren nicht nur zur Warmwasserbereitung, sondern auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden, erfolgt eine wesentlich schnellere Amortisation der höheren Investitionskosten.

Die Trinkwassererwärmung erfolgt nach Vorgabe der Fachplaner voraussichtlich durch eine Gastherme.

4.1.1.2 Wärmeverteilung und Wärmedämmung

Im Gebäude erfolgt die horizontale Verteilung auf einer Energietrasse an der Decke des Kellerschosses. Dies ermöglicht kurze Anbindungsstrecken zu den vertikalen Schächten, welche im Bereich der Sanitärblöckedie vertikale Erschließung des Gebäudes ermöglichen.

Das Heizsystem wird durch Strangregulierventile in den einzelnen Verzweigungen abgleichbar gestaltet. Die Unterbringung von Absperr- und Strangregulierventilen werden immer in zugänglichen Bereichen realisiert.

4.1.1.3 Raumtemperaturen und Raumheizflächen

Die Heizlast wurde gemäß der EN 12831 errechnet, folgenden Raumtemperaturen werden durch die Heizungsanlagen gewährleistet:

Wohnräume 22 Grad Celsius

Bäder 26 Grad Celsius

Verwaltungsräume, Aufenthaltsräume, Gruppenräume 22 Grad Celsius

Flure, Treppenräume 15 Grad Celsius

HAR 10 Grad Celsius

Verglaster Balkon und Tiefgarage unbeheizt.

Als Raumheizflächen wird eine Fussbodenheizung vorgesehen. Die Raumtemperaturen werden über Raumtemperaturfühler individuell für jeden Raum eingestellt.

Die Bäder erhalten ergänzend zur Fußbodenheizung einen Handtuch- Heizkörper.

4.2 Raumlufttechnische Anlagen

4.2.1 Entlüftung innen liegender Sanitärräume

Für alle innen liegenden Sanitärbereiche werden dezentrale Entlüftungsanlagen eingesetzt. Mit diesen Systemen wird gewährleistet, dass eine bedarfsgerechte und energiesparende Entlüftung der innen liegenden Räume erfolgt. An einer zentralen Steigeleitung werden die jeweils übereinander und nebeneinander liegenden Sanitärbereiche über einen Einzelraumlüfter für Wandaufbau angeschlossen. Der Einzelraumlüfter wird über den Lichtschalter, bzw. Feuchtefühler ein- und ausgeschaltet. Durch einen im Lüfter eingebautes Nachlaufrelais werden in der liegenden Sanitärbereiche über einen Einzelraumlüfter für Wandaufbau angeschlossen. Durch einen im Lüfter eingebautes Nachlaufrelais werden in der einstellbaren Nachlaufzeit noch Luft aus dem Raum nach Abschalten des Lüfters abgesaugt.

Jede Wohnung erhält die Möglichkeit, gegen Aufpreis, eine sogenannte kontrollierte Lüftungsanlage zu errichten.

4.3. Sanitäre Anlagen

4.3.1 Erschließung

4.3.1.1 Abwasserentsorgung

Die Liegenschaft wird abwasserseitig an das öffentliche Kanalnetz in der Goethestraße angeschlossen. Die Übergabe erfolgt gemäß Enwässerungssatzung der Stadt Erfurt. 

4.3.1.2 Wasserversorgung

Die Herstellung der Hausanschlüsse für das Mehrfamilienhaus erfolgt von der vorhandenen Versorgungsleitung in der Goethestraße.

4.3.1.3 Entwässerung

Für die Entwässerungsanlage gelten die EN 762, EN 12056, DIN 1986-100 und die örtlichen Vorschriften. Die Entwässerung innerhalb der Gebäude erfolgt im Trennsystem. Außerhalb der Gebäude erfolgt die Abführung der Abwässer im Mischsystem.

Das auf den Dachflächen anfallende Niederschlagswasser wird über innen liegende Fallleitungen dem Grundleitungssystem zugeführt.

Die Schmutzwasserableitung erfolgt über ein gemäß DIN EN 12056 dimensioniertesSchmutzwasserrohrnetz aus KG/PP-Rohr. Objektanschlüsse und Belüftungsleitungen oberhalb der Sohle aus HT-Rohr, in Bereichen mit erhöhten Anforderungen an Schallschutz als muffenloses Gussrohr oder Kunststoffrohr mit erhöhter Schalldämmung. In den Sanitärräumen und der Heizzentrale werden Bodeneinläufe in erforderlicher Anzahl vorgesehen. Alle Spülbecken, Spülmaschinen, Waschtische, Duschen, WC, Ausgussbecken, Badewannen und Waschmaschinen, die einen Abwasseranschluss erfordern, werden komplett abwasserseitig angeschlossen.

4.3.1.4. Wasseranlagen

Die Trinkwasserversorgung der einzelnen Verbraucher erfolgt durch ein nach DIN EN 806-2 und DIN 1988 zu dimensionierendes .Rohrleitungsnetz. Sämtliche Objektanschlussleitungen

werden in Vorwandinstallationen verlegt.

Die Versorgung der sanitären Anlagen erfolgt über die Strangleitungen, die kaltwasser und warmwasserseitig jeweils mit einem Strangabsperrventil versehen sind. Entsprechend den Erfordernissen werden getrennt absperr- und entleerbare Rohrleitungssysteme erstellt.

Die horizontalen Leitungsführungen werden als Vorwandinstallation, im Fußbodenaufbau, bzw. in Abhangdecken verlegt.

4.4.1. Einrichtungsgegenstände

Alle Einrichtungsgegenstände wie Spülen, Waschtische, Ausgussbecken, Waschmaschinen, Geschirrspüler I Spülmaschinen und sonstige Gegenstände, die einen Wasseranschluss erfordern, werden komplett wasserseitig angeschlossen. Im Außenbereich wird für den Hausmeisterdienst eine frostsichere Armatur installiert.

Bäder

Ausstattungsniveau Basic

Die Bäder erhalten Bade- und Duschwannen aus Acryl, jeweils ein WC und Bidet aus Sanitärporzellan sowie einen Waschtisch aus Sanitärporzellan, alles in Standardfarbe weiß. Hersteller sind Hans Grohe, Duravit und Keramag.

Gäste WC

Die Gäste - WC´s erhalten je 1 wandhängendes WC sowie einen Waschtisch aus

Sanitärporzellan in Standardfarbe weiß.

Gegen Zusatzkosten ist die Ausführung von Premiumvarianten

  • Elegance
  • Classic
  • Avantgarde

möglich.

Hierzu sind gesonderte Beschreibungen vorhanden.

4.5. Elektroinstallation

4.5.1 Hausanschlüsse

Strom-, Fernmelde- und Breitbandkommunikationsanschluss werden neu errichtet.

4.5.2 Elektroinstallation

Der zentrale Zählerplatz (Drehstromzähler je WE sowie für Allgemeinbedarf) und die Verteilung Haustechnik befinden sich im Hausanschlussraum. Die Hauptzuleitungen werden in 2 zentralen Steigepunkten zu den Unterverteilungen in den Wohnungen verlegt.

Sämtliche Installationen erfolgen nach einschlägigen DIN-, VDE- und EVU-Vorschriften.

Die elektrotechnische Ausstattung der Wohneinheiten erfolgt in Anlehnung an die HEA- Ausstattungswerte in Wohngebäuden (Ausstattungswert 2*). Hierdurch ist eine ausreichende Anzahl von Leitungsauslassen für Beleuchtungszwecke und Steckdosen gegeben. Als Installationsprogramm ist ein einheitliches Modulprogramm vorgesehen. Es sind sowohl Decken- als auch Wandauslässe möglich. Baderäume erhalten zusätzlich einen Anschluss für eine Spiegelleuchte.

Die Schaltung der Leuchten erfolgt raumweise. Räume mit mehreren Zugängen erhalten an jedem Zugang einen Lichtschalter bzw. –taster. Flure werden generell über Schalter / Taster mit Kontrolllampe bestückt. In Schlafräumen wird am Bett eine Wechselschaltung zur Tür für den Deckenleuchtenauslass ausgeführt. Für den Standort der Betten wird beidseitig eine Schaltmöglichkeit für eine Lesebeleuchtung vorgesehen.

Balkone und Terrassen erhalten eine FR- Steckdose sowie eine Beleuchtung gemäß Elektroplanung.

Alle Elektroinstallationen in den Wohnungen werden in Unterputz-, im Keller und in der Tiefgarage in Aufputzmontage ausgeführt.

4.5.3 Blitzschutzanlage

Es ist eine Blitzschutzanlage, bestehend aus äußerem und inneren Blitzschutz gem. DIN VDE 0185 geplant. Über den inneren Blitzschutz werden die möglichen Auswirkungen durch Überspannungen reduziert (Feinschutzmodule obliegen den Wohnungseigentümern selbst).

Sowohl für Blitzschutzzwecke als auch für die Sicherung der elektrotechnischen Schutzmaßnahmen wird eine entsprechende Erdungsanlage errichtet.

4.5.4 Telefon/EDV

Parallel mit den für die Starkstromversorgung vorgesehenen Zuleitungskabeln werden Fernmeldeleitungen je Wohnung verlegt, die die Versorgung der Nutzungseinheiten mit einem High Speed Datenzugang ermöglichen. Anschlussdosen werden in jedem Wohn- / Ess- / Schlafraum vorgesehen

4.5.5 Fernsehen / Breitbandkommunikation

Parallel mit den für die Starkstromversorgung vorgesehenen Zuleitungskabeln werden Koaxkabel bis in jede Wohnung verlegt.

Ab diesem Punkt wird ein sternförmiges Leitungsnetz zur Versorgung von Anschlussdosen in jedem Wohn- / Ess- / Schlafraum aufgebaut.

4.5.6 Klingelanlage/Briefkästen

Jede Einheit erhält eine Gegensprechstelle in reinweiß glänzend oder matt mit Türöffnerfunktion zur Wohnungseingangstür. An der Wohnungseingangstür wird eine Türsprechstelle (unterputz) installiert. Am Eingangsbereich wird eine freistehende oder an die Wand zu montierende Briefkastenanlage angebracht.

4.5.7 Rauch- und Wärmeabzugsanlage / Hausalarmanlage

Entsprechend der Thüringer Bauordnung erhalten die Wohnungen Brandmeldeanlagen, auf Wunsch gegen Mehrpreis ist eine Aufschaltung zur Gefahrenmeldezentrale der Stadt Erfurt möglich. (Überwachungsumfang Treppenhaus und teilweise KG).

4.5.8 Allgemeinbeleuchtung

Treppenhaus, allgemeine Flure, Technikräume usw. werden gemäß Elektroplanung nach DIN beleuchtet - ebenso Hauseingang, Balkone und Terrassen. Die Auswahl der Lampen obliegt dem planenden Architekten.

5.0 Aufzugsanlage

Das Gebäude erhält einen Aufzug im Treppenhaus. Die Schachtanlage entspricht den Anforderungen des erhöhten Schallschutz.

Haltestellen: Keller zur Tiefgarage

Erdgeschoss

1. Obergeschoss

2. Obergeschoss

3. Obergeschoss

Dachgeschoss / Penthouse

6.0. Außenanlagen

Fahr- und Fußwege werden gepflastert. Das Gebäude erhält Straßenseitig eine Rampe um Barrierefrei in das Gebäude zu gelangen.

Die Vorgärten werden pflanzfertig vorbereitet und mit Bodendeckern versehen.

7.0. Sonstiges

Die gesamte bauliche Maßnahme richtet sich nach den gültigen Vorschriften, d. h. nach der DIN und der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB).

Alle in den Zeichnungen dargestellten Einrichtungsgegenstände oder sonstige Einbauten sind im Kaufpreis nur insoweit enthalten, als sie in dieser textlichen Baubeschreibung ausdrücklich erwähnt sind.

Alle in dieser Baubeschreibung aufgeführten Fabrikate sind nicht bindend und können durch gleichwertige Produkte anderer Hersteller ersetzt werden.

Änderungen, die durch behördliche Auflagen, technische Erfordernisse oder nicht mehr lieferbare Materialien zwingend notwendig sind, bleiben dem Verkäufer vorbehalten. Änderungen sind keinesfalls wertmindernd.

Alle angegebenen Preise enthalten die gesetzliche MWSt. von derzeit 19%. Die Führung und Gestaltung der technischen Anlagen und Leitungen für die Versorgung und konstruktiven Vorgaben für die Gewerke unterliegen allein den Bestimmungen der planenden Fachingenieuren und Architekten. Die beigefügten Ansichtspläne können geringfügig von den Bauausführungsplänen (Maßstab 1:50) abweichen.

aufgestellt: ARING Bau - & Immobilien GmbH

Merseburger Straße 1 99092 – Marbach

Erfurt - Marbach, den 05.12.11